Das Wichtigste in Kürze
- Die Bildmitte gehört auf Augenhöhe, also etwa 145 bis 150 cm über den Boden.
- Welche Befestigung du brauchst, hängt von Wand und Gewicht des Bildes ab.
- Miss die Höhe lieber von der Decke, denn der Boden ist oft nicht ganz gerade.
- Zwei Aufhängepunkte halten das Bild stabil und gerade.
- Mit dem Zahnpasta-Trick triffst du die Bohrstelle auf Anhieb.
Du hängst ein Bild auf und es sitzt schief, oder der Nagel landet daneben? Das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Kniffen hängt dein Bild auf Anhieb gerade und an der richtigen Stelle. So geht’s ganz entspannt.
Die richtige Höhe
Die einfachste Regel ist die Augenhöhe. Häng das Bild so, dass seine Mitte etwa 145 bis 150 cm über dem Boden liegt, dann schaust du bequem darauf. Über dem Sofa oder einer Kommode darf es etwas tiefer sitzen, damit ein schöner Abstand zum Möbel bleibt. Bei mehreren Bildern hilft eine gedachte Mittellinie, an der du dich orientierst.
Womit befestigen?
- Leichte Bilder: ein Nagel oder Bildhaken reicht
- Schwere Bilder: passender Dübel je nach Wand
- Gipskartonwand: Hohlraumdübel verwenden
- Für eine gerade Lage am besten zwei Aufhängepunkte

Zahnpasta-Trick: Tupf etwas Zahnpasta auf den Aufhänger hinten am Rahmen und halt das Bild an die Wand. Der kleine Abdruck markiert dir genau die Stelle, an der der Nagel oder Dübel hin muss.
Schritt für Schritt
- Höhe von der Decke aus abmessen und anzeichnen.
- Abstand der Aufhänger am Rahmen messen und übertragen.
- Mit der Wasserwaage eine waagerechte Linie ziehen.
- Befestigen, Bild einhängen und gerade ausrichten.
Fazit
Bilder gerade aufzuhängen ist mit System ganz leicht. Häng auf Augenhöhe, miss von der Decke und nutz zwei Aufhängepunkte für eine stabile Lage. Mit Wasserwaage und Zahnpasta-Trick sitzt der Nagel genau richtig. Dann hängt dein Bild gerade und macht im Raum richtig was her.
FAQ – Bilder gerade aufhängen
Wie hoch hänge ich ein Bild?
So, dass die Bildmitte auf Augenhöhe liegt, also rund 145 bis 150 cm über dem Boden. Über Möbeln etwas tiefer.
Was hilft gegen schiefe Bilder?
Zwei Aufhängepunkte und eine Wasserwaage. Damit liegt das Bild waagerecht und kann nicht verrutschen.
Wie treffe ich die Bohrstelle?
Mit dem Zahnpasta-Trick. Der Abdruck des Aufhängers zeigt dir, wo der Nagel oder Dübel sitzen muss.
Welcher Dübel für ein schweres Bild?
Das hängt von der Wand ab. In Beton oder Vollstein ein Spreizdübel, in Gipskarton ein Hohlraumdübel.
