⚠️ Wichtiger Sicherheitshinweis
Fliesen und vor allem Fliesenkleber aus Baujahren bis Mitte der 1990er-Jahre können Asbest enthalten. Beim Anschleifen, Bohren oder Aufstemmen werden dann krebserzeugende Asbestfasern frei. Kläre bei Altbeständen zuerst das Baujahr und lass Fliese bzw. Kleber im Zweifel per Materialprobe in einem Fachlabor prüfen.
Fällt der Test positiv aus, gehören die Arbeiten in die Hände eines zugelassenen Fachbetriebs (nach TRGS 519) – nicht selbst schleifen oder durchbohren.
Alte Fliesen im Bad oder in der Küche sehen nicht mehr schön aus, aber komplett rausreißen willst du auch nicht? Dann taucht schnell die Idee auf, die Fliesen mit einer Multiplexplatte zu verkleiden. Das kann funktionieren, hat aber klare Grenzen. Entscheidend sind der Raum, die Feuchtebelastung, der Zustand der alten Fliesen und die Frage, was hinter ihnen steckt.
In diesem Artikel erfährst du, was eine Multiplexplatte ausmacht, welche Verleimungsklassen es gibt, welche Bauarten einer Verkleidung üblich sind und wo Multiplex die falsche Wahl ist. Du liest außerdem, welche Risiken es gibt, woran du typische Schäden erkennst und worauf du bei der Planung mit einem Fachbetrieb achtest.
Das Wichtigste in Kürze
- Multiplexplatten eignen sich zum Verkleiden von Fliesen vor allem in trockenen Räumen wie Küche, Flur oder Wohnzimmer
- Im direkten Spritzwasserbereich (Dusche, Badewanne) sind Multiplexplatten keine gute Wahl, dort gibt es passendere Feuchtraumlösungen
- Üblich sind zwei Bauarten: Platten, die direkt auf die Fliesen geklebt werden, oder Platten auf einer Unterkonstruktion
- Wasserfest ist bei BFU 100 nur die Verleimung, nicht das Holz – die Platte ist kein Ersatz für echte Feuchtraumlösungen
- Bei Fliesen aus der Zeit bis Mitte der 1990er-Jahre vorab Asbest im Kleber klären lassen
- Für reine Optik-Upgrades sind Klebefolien, Paneele oder Fliesenfarbe oft die einfachere Alternative
Warum Fliesen verkleiden statt entfernen?
Fliesen rauszuschlagen ist laut, dreckig und teuer. Gerade in Mietwohnungen kommt das oft gar nicht infrage, weil der Vermieter den Originalzustand erwartet. Aber auch das Verkleiden mit Kleber oder eine Befestigung durch die Fliesen hindurch solltest du als Mieter vorher mit dem Vermieter absprechen, sonst können beim Auszug Kosten für die Wiederherstellung auf dich zukommen. Aber auch Eigentümer scheuen den Aufwand, denn hinter alten Fliesen kann sich alles Mögliche verbergen, von brüchigem Putz bis hin zu asbesthaltigen Klebern bei sehr alten Belägen.
Fliesen mit Platten zu verkleiden ist deshalb eine beliebte Alternative. Abriss und Entsorgung entfallen. Eine Multiplexplatte bietet dabei eine stabile, glatte Oberfläche, die gestrichen, tapeziert oder mit einem anderen Material belegt werden kann.
Was ist eine Multiplexplatte überhaupt?
Multiplexplatten bestehen aus mehreren kreuzweise verleimten Furnierlagen. Oft wird Birkenholz verwendet, aber es gibt auch Varianten aus Buche oder Pappel. Durch die Kreuzverleimung sind die Platten sehr formstabil und verziehen sich kaum, selbst bei Temperaturschwankungen.
Die Platten gibt es in vielen Stärken. Welche Stärke zu einer Wand passt, hängt von der Fläche, der Bauart und dem Untergrund ab. Das legt der Fachbetrieb anhand der Herstellerangaben fest. Wichtig ist außerdem die Verleimungsklasse, denn sie entscheidet darüber, wie feuchtigkeitsbeständig die Platte ist.
Verleimungsklassen im Überblick
Die gängigen Bezeichnungen stammen aus der inzwischen zurückgezogenen DIN 68705-3 (ersetzt durch DIN EN 13986) und sind im Handel weiter gebräuchlich. Sie unterscheiden drei Typen.
- BFU 20 (nicht wetterbeständig verleimt): Für Wohnräume, Flur und Küchenbereiche ohne direkten Wasserkontakt
- BFU 100 (wetterbeständig verleimt): Das ist bereits die feuchtetaugliche Klasse, zum Beispiel fürs Badezimmer außerhalb des Spritzwasserbereichs
- BFU 100 G (wetterbeständig verleimt plus Holzschutzmittel): Wie BFU 100, zusätzlich mit einem geprüften Holzschutzmittel gegen holzzerstörende Pilze. Ob eine so behandelte Platte für Wohnräume vorgesehen ist, steht in den Herstellerangaben
Der Sperrholzhersteller Groupe Thebault fasst es so zusammen: „Die Norm DIN 68705-3 regelt drei unterschiedliche Plattentypen (BFU 20, BFU 100 und BFU 100 G)“ – und BFU 100 bezeichne „wetterbeständig verklebtes Bau-Furniersperrholz“. Die Verleimungsklassen-Übersicht des Holzhändlers Holz-Zentrum Theile beschreibt BFU 100 G entsprechend als „wetterbeständig verleimtes Baufurniersperrholz mit einem geprüften Holzschutzmittel geschützt gegen holzzerstörende Pilze“.
Falls dir im Baumarkt oder in einem Ratgeber ein „BFU 100 S“ begegnet: Das ist keiner der drei Typen aus der Norm. Und der wichtigste Punkt überhaupt – wetterbeständig ist immer nur die Verleimung, nicht das Holz selbst. Auch eine BFU-100-Platte quillt, wenn sie dauerhaft nass wird.
Für Feuchträume kommt also mindestens BFU 100 infrage. Für rein trockene Räume reicht BFU 20 und ist günstiger.
Achtung: Gefahr
Fliesen aus Baujahren bis etwa Mitte der 1990er-Jahre wurden teils mit asbesthaltigem Fliesenkleber verlegt. Bevor die alten Fliesen angeschliffen oder für eine Unterkonstruktion durchbohrt werden, lass den Kleber im Zweifel von einem Fachlabor auf Asbest prüfen – beim Schleifen oder Bohren können sonst gefährliche Fasern freigesetzt werden. Bei Verdacht übernimmt ein zugelassener Fachbetrieb die Arbeiten.
Welche Bauarten einer Multiplex-Verkleidung gibt es?
Grundsätzlich gibt es zwei Wege, eine Multiplexplatte vor eine Fliesenwand zu bringen. Welcher passt, hängt vor allem davon ab, wie eben und tragfähig die alten Fliesen sind und ob hinter der Verkleidung noch etwas untergebracht werden soll.
Direkt auf die Fliesen geklebt
Bei dieser Bauart wird die Platte vollflächig oder in Streifen auf die vorhandenen Fliesen geklebt. Das kommt vor allem bei ebenen Fliesenwänden ohne große Fugenunterschiede infrage. Der Vorteil ist, dass kaum Raumtiefe verloren geht.
Ob die Klebung hält, hängt stark vom Untergrund ab. Glasierte Fliesen sind glatt, Fett- und Kalkreste verschlechtern die Haftung, und lose Fliesen tragen gar nicht. Welcher Kleber für Holzwerkstoff auf Keramik geeignet ist und wie die Fläche vorbereitet werden muss, steht in den technischen Angaben des Kleberherstellers. Eine solche Vorbereitung kann Anschleifen einschließen – bei Altbeständen also genau der Punkt, an dem vorher die Asbestfrage geklärt sein muss.
Auf einer Unterkonstruktion
Bei unebenen Fliesen oder wenn zusätzlich gedämmt werden soll, kommt eine Unterkonstruktion aus Holzlatten infrage. Sie wird durch die Fliesen hindurch in der Wand befestigt, die Multiplexplatten sitzen darauf. Das kostet Raumtiefe, ergibt aber eine ebene Fläche, auch wenn die Fliesen darunter uneben sind.
Diese Bauart hat eigene Risiken. In Bad und Küche liegen Wasser- und Stromleitungen oft direkt hinter den Fliesen, ein Leitungssucher gibt dabei keine volle Sicherheit. Neue Kabel hinter der Verkleidung verlegt eine Elektrofachkraft. Und Vorsicht mit zusätzlicher Dämmung an Außenwänden: Ohne abgestimmtes Innendämmsystem kann sich dahinter Tauwasser bilden und Schimmel entstehen – lass dich dazu im Zweifel beraten.
Wie dick die Platten sein müssen und in welchem Abstand die Latten sitzen, damit sich nichts durchbiegt, hängt von Plattenstärke, Fläche und Last ab. Das legt der Fachbetrieb nach Herstellerangabe fest, ebenso die passende Befestigung für die Wand hinter den Fliesen.
Fliesen verkleiden im Bad: Das musst du wissen
Hier wird es knifflig. Das Badezimmer ist der Raum, in dem die meisten Leute ihre alten Fliesen verkleiden wollen. Gleichzeitig ist es der Raum, in dem Feuchtigkeit das größte Problem darstellt.
Alte Fliesen im Bad mit Multiplexplatten zu verkleiden, ist grundsätzlich möglich, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Im Bereich der Toilette, am Waschbecken außerhalb des direkten Spritzwassers oder an Wänden, die keinen Wasserkontakt haben, kommt Multiplex infrage. Voraussetzung sind eine Platte mit BFU-100-Verleimung und eine schützende Oberfläche, etwa ein für Innenräume geeigneter Lack.
Im direkten Spritzwasserbereich, also in der Dusche, rund um die Badewanne oder direkt hinter dem Waschbecken, sind Multiplexplatten keine gute Wahl. Auch wetterbeständig verleimte Varianten sind auf Dauer nicht für stehendes Wasser oder dauerhaften Sprühnebel ausgelegt. Hier sind Materialien wie Feuchtraum-Paneele, Acrylglas oder spezielle Wandverkleidungssysteme die bessere Wahl.
Welche Oberfläche kommt auf die Multiplexplatte?
Die nackte Multiplexplatte an der Wand sieht zwar nach Industrial-Chic aus, ist aber meistens nicht das Ziel. Für die Oberfläche gibt es mehrere Möglichkeiten.
- Streichen: Mit Holzfarbe oder Lack, auf einer passenden Grundierung. Die Beschichtung schützt das Holz zugleich
- Tapezieren: Vliestapete ist auf Multiplex möglich, braucht aber einen geeigneten Tapeziergrund
- Vinyl oder PVC: Selbstklebende Folien oder Vinyl-Fliesen ergeben einen modernen Look und sind pflegeleicht
- Neue Fliesen: Auch das ist auf Multiplex denkbar, allerdings nur mit einem abgestimmten Aufbau, etwa mit einer Entkopplungsmatte. Das plant der Fliesenleger
- Naturholz-Optik: Geölt oder gewachst wirkt die Platte warm und natürlich. Das funktioniert besonders gut mit Birken-Multiplex
Was der Fachbetrieb macht
Für eine Multiplex-Verkleidung kommen je nach Umfang Tischler bzw. Schreiner, Trockenbauer oder Innenausbauer infrage. Ein seriöser Betrieb schaut sich zuerst den Bestand an.
- Er prüft, ob die Fliesen fest sitzen, eben und tragfähig sind
- Er klärt bei älteren Belägen, ob eine Asbestprobe nötig ist
- Er legt die Bauart fest (geklebt oder Unterkonstruktion), dazu Plattenstärke, Verleimungsklasse und Befestigung
- Er plant Hinterlüftung, Randfugen und die Übergänge zu Decke, Boden und Nachbarwänden
- Er klärt, wie Steckdosen, Schalter und Wasseranschlüsse nach vorne kommen
Durch die Verkleidung sitzen Steckdosen und Schalter danach zu tief. Das Vorsetzen übernimmt eine Elektrofachkraft, Verlängerungen an Wasseranschlüssen ein Installateur.
Worauf du bei Planung und Angebot achtest
Die Kosten hängen stark von der Plattenstärke, der Holzart, der Verleimungsklasse, der Bauart und der Oberflächenbehandlung ab. Pauschale Quadratmeterpreise helfen deshalb wenig. Sinnvoller ist ein Angebot, das den konkreten Raum abbildet.
Achte darauf, dass im Angebot die Verleimungsklasse ausdrücklich genannt ist, gerade fürs Bad. Prüfe auch, ob Oberflächenbehandlung, Randabschlüsse und das Versetzen von Steckdosen und Anschlüssen enthalten sind oder separat berechnet werden. Und frag nach, wie der Betrieb mit einem möglichen Asbestbefund umgeht.
Typische Fehlerbilder bei Fliesenverkleidungen
Viele Schäden an Multiplex-Verkleidungen haben dieselben Ursachen. Wenn du sie kennst, kannst du Angebote besser einordnen und Probleme früh erkennen.
- Falsche Verleimungsklasse im Bad: BFU 20 im Badezimmer quillt bei Feuchtigkeit auf. Im Bad gehört mindestens BFU 100 hin
- Platte löst sich: Klebt eine Platte auf fettigen, staubigen oder losen Fliesen, kann sie sich nach einiger Zeit von der Wand lösen
- Schimmel hinter der Verkleidung: Entsteht zwischen Fliese und Platte ein geschlossener Hohlraum ohne Hinterlüftung, kann sich dort Feuchtigkeit sammeln
- Platte biegt sich durch: Zu dünne Platten auf großen Flächen oder zu weit auseinanderliegende Latten zeigen sich als Wellen in der Oberfläche
- Aufwölbungen: Holz arbeitet. Werden Platten ohne Randfuge Stoß an Stoß verbaut, wölben sie sich auf
- Verzogene Platten: Platten, die sich vor dem Verbauen nicht an Temperatur und Luftfeuchte des Raums angepasst haben, können sich später verziehen
- Ungeschützte Rückseite: Auch die zur Fliesenwand zeigende Seite braucht in Feuchträumen einen Schutzanstrich
Alternativen zur Multiplexplatte
Multiplexplatten sind nicht die einzige Möglichkeit, Fliesen zu verkleiden. Je nach Situation gibt es Alternativen, die besser passen.
- Vinyl-Klebefolien: Direkt auf die Fliesen geklebt, sehr dünn, kein Raumverlust. Geeignet für schnelle Optik-Upgrades in der Küche
- Wandpaneele (PVC/MDF): Leichter als Multiplex, oft mit Nut-und-Feder-System, auch für Feuchträume erhältlich
- Fliesenfarbe: Wenn nur die Optik stört, kann spezielle Fliesenfarbe eine günstige Lösung sein
- Putz auf Fliesen: Spezieller Fliesenspachtel oder Rollputz auf den Fliesen ergibt eine glatte oder strukturierte Oberfläche
- Acrylglas / Alu-Dibond: Für den Spritzwasserbereich hinter Waschbecken oder Herd eine moderne, wasserfeste Alternative
Fazit
Fliesen mit einer Multiplexplatte zu verkleiden, kann eine praktische Lösung sein, um alte Fliesen ohne Abriss verschwinden zu lassen. Gerade in trockenen Bereichen wie Küche, Flur oder Wohnzimmer entsteht so eine stabile Basis für viele Oberflächen.
Im Badezimmer kommt es auf die Materialwahl an. Dort gehört mindestens BFU 100 hin, und der direkte Spritzwasserbereich bleibt tabu. Für Dusche und Badewannenumfeld gibt es bessere Lösungen.
Ob Kleben oder Unterkonstruktion, welche Plattenstärke und welche Befestigung – das hängt vom Bestand ab und gehört in die Hände eines Fachbetriebs. Bei älteren Fliesen steht vor allem anderen die Asbestfrage. Wer das vorab klärt und die Angebote auf Verleimungsklasse und Anschlüsse prüft, bekommt eine Fliesenverkleidung mit Multiplexplatte, die lange hält.
FAQ
Kann man Multiplexplatten direkt auf Fliesen kleben?
Grundsätzlich ja, wenn die Fliesen fest sitzen, eben und sauber sind und der Kleber laut Hersteller für Holzwerkstoff auf Keramik geeignet ist. Bei unebenen Fliesen oder großen Fugenunterschieden ist eine Unterkonstruktion die bessere Wahl. Bei Fliesen aus der Zeit bis Mitte der 1990er-Jahre muss vorher die Asbestfrage geklärt sein.
Welche Plattenstärke braucht man zum Fliesen verkleiden?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Stärke hängt von der Größe der Fläche, der Bauart und dem Abstand der Unterkonstruktion ab. Ist die Platte zu dünn, biegt sie sich durch. Die passende Stärke legt der Fachbetrieb anhand der Herstellerangaben fest.
Sind Multiplexplatten für das Badezimmer geeignet?
Bedingt. In Bereichen ohne direkten Wasserkontakt (z. B. Wand gegenüber der Dusche) kommen Multiplexplatten mit BFU-100-Verleimung und geschützter Oberfläche infrage. Im Spritzwasserbereich rund um Dusche oder Badewanne sind sie nicht die richtige Wahl.
Was kostet es, Fliesen mit Multiplexplatten zu verkleiden?
Das hängt von Plattenstärke, Holzart, Verleimungsklasse, Bauart und Oberfläche ab, außerdem davon, ob Steckdosen und Anschlüsse versetzt werden müssen. Hol dir am besten ein Angebot, das diese Punkte einzeln ausweist.
Braucht die Multiplexplatte eine Oberflächenbehandlung?
Ja. Unbehandeltes Holz ist anfällig für Feuchtigkeit und Verschmutzung. Üblich sind Grundierung und Lack, Farbe oder Öl, je nach gewünschter Optik. Im Bad braucht die Oberfläche einen Schutz, der für Feuchträume geeignet ist.
Quellen
- Umweltbundesamt: Asbest – Umweltbundesamt (UBA) – Herstellung und Verwendung von Asbest sind seit dem 31. Oktober 1993 verboten; Asbest ist eindeutig krebserzeugend, beim Bohren, Sägen, Schleifen oder Brechen asbesthaltiger Produkte werden Fasern frei
- BAuA: TRGS 519 Asbest – Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten (PDF) – belegt: TRGS 519 regelt Arbeiten an asbesthaltigen Fliesenklebern
- DGUV Forum: Asbest in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern – belegt: asbesthaltige Materialien wurden bis Mitte der 1990er-Jahre eingebaut
- DIN Media: DIN 68705-3 (zurückgezogen) – belegt: Norm ersetzt durch DIN EN 13986
