Beim Bau des Eigenheims bietet sich die Möglichkeit, sämtliche Gestaltungs- und Technikentscheidungen ganz individuell umzusetzen. Während die Grundrisse, Heizungssysteme und auch Sanitärinstallationen meist frühzeitig feststehen, kommt zum Ende hin die Lichtplanung. Doch gerade die wird häufig komplett außen vorgelassen. Dabei kann eine durchdachte Planung besonders wichtig sein, da eine spätere Planung in der Regel deutlich kostspieliger ist. Denn gerade Licht beeinflusst ganz maßgeblich das Raumgefühl und auch das Wohlbefinden. Darüber hinaus ist es auch wichtig, das richtige Licht in den unterschiedlichen Räumen einzusetzen, um so die einzelnen Wohnbereiche perfekt auszuleuchten.
Elektroinstallation und Anschlüsse frühzeitig auf das Einrichtungskonzept abstimmen
Ein ganz wesentlicher Vorteil, wenn das Beleuchtungskonzept frühzeitig geplant wird, ist, dass die gesamte Elektroinstallation auf die Einrichtungsplanung abgestimmt werden kann. So können Kabelauslässe, Steckdosen und Schalter punktgenau dort platziert werden, wo sie am Ende auch benötigt werden. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um Unterputz-Kanäle handelt, dimmbare Deckenstrahler oder auch eine indirekte Beleuchtung, die schon während der Rohbauphase berücksichtigt werden kann. Sie werden im Grunde dann nahtlos in den Putz oder in Trockenbaudecken integriert und sind so perfekt auf das Einrichtungskonzept abgestimmt.
Bei der Auswahl hochwertiger und energieeffizienter Leuchtmittel sowie passender Einbaukomponenten bietet der Fachhandel wie gluehbirne.de eine breite Palette innovativer Beleuchtungslösungen für den zukunftssicheren Neubau. Vor allem durch die vorausschauende Anordnung von Stromanschlüssen kann vermieden werden, dass nach dem Einzug störende Verlängerungskabel oder Affenschaukeln angebracht werden müssen. Darüber hinaus wird auch vermieden, dass Wände nachträglich wieder aufgestemmt werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die notwendige Verkabelung für Smart-Home-Systeme nahtlos eingefügt werden kann.
Das Dreistufen-Prinzip für ein harmonisches Raumgefühl nutzen
Bei einer modernen Lichtarchitektur wird auf das Dreistufen-Prinzip gesetzt, das aus einer durchdachten Kombination von Grundbeleuchtung, Zonenbeleuchtung und Akzentbeleuchtung besteht. Bei der Grundbeleuchtung steht vor allem eine gleichmäßige und blendfreie Aufhellung im Vordergrund. Diese wird meist durch Deckenleuchten oder integrierte Einbauspots und großflächige Wandleuchten erreicht. Die Zonenbeleuchtung zielt auf spezifische Tätigkeitsbereiche ab, wie sie beispielsweise in der Küche an der Arbeitsplatte, am Esstisch oder am Schreibtisch benötigt werden.
Die Akzentbeleuchtung hingegen setzt, wie der Name schon sagt, Akzente. Mit dieser Beleuchtung können Bilder, Wandstrukturen oder auch Nischen und Kunstwerke wirkungsvoll in Szene gesetzt werden. Wer sein Haus perfekt ausleuchten möchte, sollte sich daher frühzeitig mit seinem Architekten über die Beleuchtungsplanung unterhalten.
Lichtfarbe und Farbwiedergabe gezielt an Raumnutzungen anpassen
Neben der Platzierung der Lichtquellen ist aber auch die Wahl der passenden Lichtfarbe und der Farbwiedergabe wichtig und wird oftmals unterschätzt. Gerade in Wohn- und Ruhebereichen wie im Wohn- oder Schlafzimmer empfiehlt sich ein warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von unter 3.000 Kelvin. Das Licht sorgt für ein gemütliches und einladendes sowie beruhigendes Ambiente.
Für Arbeitsbereiche oder das Badezimmer sollte immer ein neutralweißes Licht mit 3.300 bis 5.000 Kelvin genutzt werden, da dieses die Konzentrationsfähigkeit und das Sehvermögen fördert. Gleichzeitig sorgt ein hoher Farbwiedergabeindex dafür, dass Holzstrukturen, Wandfarben oder auch Natursteinmaterialien natürlich und nicht künstlich wirken. Durch eine Ergänzung mit smarten Steuerungselementen lässt sich dann die Beleuchtung noch ganz flexibel an die jeweiligen Tageszeiten und individuellen Bedürfnisse anpassen. Daher sollte Licht von Anfang an als fester Bestandteil in die Architektur eingebunden werden, da der Wohnkomfort nachhaltig verbessert werden kann.
